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Dokument Pine - Ein konsolenbasierter E-Mail - Client  Autor
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4 Setup

Eine Ihrer ersten Aktionen in Pine sollte sein, das Programm auf Ihre Bedürfnisse einzurichten. Hierzu drücken Sie auf dem Startbildschirm das S. Unter den vielen Möglichkeiten wählen Sie dann zunächst einmal C für die Konfiguration. Im Konfigurationsmenü gibt es ca. 200 Einstellungsmöglichkeiten, die wirklich keinen Wunsch mehr offen lassen. Im Folgenden nun die wichtigsten Einstellungen:


4.1 Basiseinstellungen

personal-name: Ihr Name. Wenn Sie keinen Namen angeben, wird der Name aus der .passwd-Datei verwendet.

user-domain: Die Domain Ihres Providers (z.B. t-online.de). Diese Angabe sollten Sie nur machen, wenn Ihre SMTP-Domain sich von Ihrem Internet-Service-Provider unterscheidet.

smtp-server: Diese Angabe brauchen Sie nicht zu machen, da Sendmail die E-Mails im Allgemeinen problemlos weiterleitet.

inbox-path: Hier legen Sie Ihren Ordner für die eingehende Mail fest (z.B. /var/mail/username)

signature-file: Hier geben Sie an, wo Ihre Signatur-Datei liegt


4.2 Einige interessante zusätzliche Einstellungen:

character-set: Hier sollten Sie ISO-8859-1 einstellen.

editor: /usr/bin/vim, was sonst ;-) (Hier bestimmen Sie, welchen Editor Sie verwenden möchten, wenn Ihnen der Pine-eigene Editor Pico nicht genügt. Aktivieren Sie hierfür auch enable-alternate-editor-cmd)

mail-check-interval: Wann überprüft Pine den eingestellten Ordner auf Veränderung? 60 ist hier ein guter Wert (Der Wert wird in Sekunden angegeben).

Eine interessante Setup-Komponente bietet auch die K (Kolor)-Funktion. Hier können Sie die einzelnen Pine-Komponenten verschiedene Farben zuweisen, die Ihnen bei der Orientierung gute Dienste leisten.

Mit diesen Einstellungen sollten Sie es nun bewenden lassen. Nun ist Pine fertig für die ersten Schritte. Für die weiteren Einstellungen sollten Sie sich mal ein Stündchen Zeit nehmen, wenn Sie wissen, das Sie Pine behalten wollen. Doch beim ersten Mal wollen Sie sicher erst mal was anderes machen als Pine zu konfigurieren.



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