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Dokument Grundlagen des CD-Brennen  Autor
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3 Formate

Unterschiedliche Verwendungszwecke fordern unterschiedliche Eigenschaften. Daher gibt es bei der CD zahlreiche Formate, von denen hier die wichtigsten kurz aufgegriffen werden.


3.1 Audio (Red Book)

Mit dem Red Book wurde die ursprüngliche Audio CD definiert. Dieser Standard geht auf die Entwickler der CD, Sony und Philipps zurück und wurde erstmals im Jahre 1982 erwähnt. Häufig liest man auch von CD-DA. Dies steht für "CD Digital Audio" und meint damit ebenfalls die "gewöhnliche" Audio-CD.

Bei einer Audio-CD werden die Lieder in einzelnen Tracks gespeichert. Es gehen maximal 99 Tracks auf eine solche CD. Da die Tracks über ein TOC verwaltet werden, kann man Audio-CDs nicht im Multi-Session-Modus brennen.


3.2 Daten (Yellow Book)

Die jedem PC-Benutzer bekannte CD-ROM wird im Yellow Book definiert. Auf ihr können Daten aller Art gespeichert werden. Also nicht nur Musik, sondern auch Bilder, Texte, Tabellen usw.

Dieses Format stammt ebenfalls von Philipps und Sony. Es wurde um 1984 festgelegt und ist seit den Aktualisierung im Jahr 1988 und 1991 immer noch in Kraft.


3.3 CD-R und CD-RW (Orange Book)

Wie (wieder)-beschreibbare CDs definiert sind, findet man im Orange Book. Da es lange Zeit an entsprechenden Geräten mangelte, wurde dieses Format erst spät festgelegt.

In diesem Buch findet man alle Informationen darüber, wie ein Rohling aufgebaut sein muss und wie er sich beschreiben lässt. Das Beschreiben ist insofern speziell, da alle anderen CDs ja gepresst werden.


3.4 CD-Extra (Blue Book)

Bei CD-Extra wird eine Audio- mit einer Daten-CD kombiniert. Die Audio-Tracks liegen am Anfang der CD, damit diese von gewöhnlichen CD-Playern abgespielt werden kann. Bei einem entsprechenden Laufwerk kann man auch auf die Daten zugreifen. So kann man neben dem Musikstück auch noch gleich den passenden Video-Clip auf der CD unterbringen.

Das Blue Book wurde erst 1995 festgelegt und ist damit eines der jüngeren Bücher.


3.5 CD-i (Green Book)

CD-i hätte unter anderem ein neues Filmerlebnis bringen sollen. Dabei konnte man Filme mit digitaler Qualität ansehen und über die Fernbedienung zusätzliche Informationen abfragen(das i steht für Interaktiv).
Mangels eines breiten Angebotes von Filmen und wegen dem hohen Anschaffungspreis eines Players setzte sich CD-i nie durch und wurde mittlerweile durch die DVD abgelöst.


3.6 Video (White Book)

Will man seine selbstgemachten Urlaubsvideos auf eine CD brennen, ist das White Book das richtige Format. Auf einer solchen CD können Video-Filme als MPEG-Dateien gespeichert werden. Etliche DVD-Player bieten eine Abspielmöglichkeit für diese CDs.
Wer mehr über dieses Format und die Video-CD wissen will, sollte sich einmal auf en http://www.vcdhelp.com umsehen.



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