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Dokument Grundlagen des CD-Brennen  Autor
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1 Verfahren

Die Audio-CD wurde entwickelt, um die Schallplatte abzulösen. Wie dort findet sich auch bei der CD nur eine Spur, die sich spiralförmig über das ganze Medium zieht. Im Gegensatz zur Platte wird eine CD aber von innen nach außen beschrieben.

Beschrieben werden aber nur die selbst hergestellten CDs. In der Industrie werden CDs gepresst, was die Massenproduktion erst möglich macht.
Im Rahmen dieses Textes liegt der Schwerpunkt bei den CDs, die gebrannt werden. Zu gepressten CDs findet man auf Google (de http://www.google.de) genügend Infos.


1.1 Pits und Lands

Eine CD ist ein vollkommen digitales Medium. Der Inhalt wird mit einem Laser berührungsfrei ausgelesen. Wie bei digitalen Medien üblich, werden die Daten in binärer Form abgelegt. Die Vertiefungen heißen Pits, die Erhöhungen nennt man Lands. Der Übergang zwischen Pit und Land stellt den binären Wert 1 dar, 0 wird durch die eine längere Folge von Pits oder Lands gebildet.

So werden die binären Werte gebildet; Grafik Rolf Brunsendorf
So werden die binären Werte gebildet; Grafik Rolf Brunsendorf

1.2 CD-R

Auf eine CD-R (Compact Disc Recordable) kann man mit Hilfe eines CD-Brenners Daten schreiben. Diese werden in Sessions organisiert und können nur ein mal beschrieben werden.


1.3 CD-RW

Eine CD-RW (CD Re-Writable) kann man mehrmals beschreiben. Das Verfahren ist aus Benutzersicht gleich, weicht aber im Detail von dem der CD-R ab. Für CD-RW gibt es spezielle Rohlinge, deren Brenngeschwindigkeit deutlich unter der von CD-R liegt.


1.4 Geschwindigkeitsangaben

Bei der Beschreibung von CD-Brennern findet man immer eine 3er Gruppe von Zahlen (Bsp. 48x 12x 40x). Die erste Zahl seht für die Geschwindigkeit beim Beschreiben einer CD-R, in dem Fall 48x. Die zweite Zahl steht für Geschwindigkeit des Brenners beim Schreiben von CD-RW, hier 12x. Mit der letzten Zahl wird angegeben, wie schnell eine Daten-CD gelesen werden kann. Aber was bedeutet dies konkret?

Wenn man eine CD mit 1x beschreibt, dauert der Schreibvorgang gleich lang, wie man für das Abspielen der (Audio) CD braucht. Bei 72 Min. Musik oder 650MB Daten dauert das Beschreiben so 72 Minuten.
Kann der Brenner mit 48x schreiben, braucht er nur 1/48 der Abspielzeit. Statt nach 72 Minuten ist man bei der gleiche CD nach nur noch knapp 2 Minuten fertig.

Die Brenner werden immer schneller, doch wird das Ergebnis nicht besser. Damit die Löcher sauber gebrannt werden, braucht der Laser entsprechend Zeit. Statt einem Kreis brennt man mit 48x ein oval, was die Haltbarkeit senkt und die Kompatibilität mit älteren Laufwerken deutlich einschränkt.

Man muss sich entscheiden, ob man lieber schneller brennt oder eine bessere Lesbarkeit haben will. Je nach PC gibt es Probleme bei der Lieferung von Daten für 48x. In dem Fall sollte man die Geschwindigkeit reduzieren. Lieber doppelt so lange für das Brennen brauchen als Reihenweise Rohlinge zu verbrennen.



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