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9 Warum der Pinguin?

 Der Tux
Der Tux

Viele haben sich sicher schon einmal gefragt, warum gerade ein Pinguin das am weitesten verbreitete Symbol für Linux auf der Welt ist.

Alles begann damit, dass eine Linux User Group in Bristol in England für Linus Torvalds einen Pinguin gekauft hat. Linus machte sich auf den weiten Weg um das Tier zu besuchen. Als er dort ankam, stellte sich heraus, dass sie ihm keinen Pinguin gekauft, sondern nur in seinem Namen eine Patenschaft für einen Pinguin übernommen hatten. Aber wie kam es jetzt, dass der Pinguin als Symbol für Linux genommen wurde?
Dies war die Idee von Tove, seiner Frau. Linus versuchte ein Symbol für Linux zu finden, da ihn viele Leute darauf ansprachen, dass es gut wäre, ein eigenes Symbol zu haben. Die anderen Linux Firmen hatten ja zu dem Zeitpunkt auch schon alle eigene Logos. Seine Frau dachte bei der Logosuche an Pinguine, weil Linus in einem Zoo in Australien einmal von einem Pinguin gebissen wurde. Dies geschah beim Versuch, die Pinguine einfach so über ihren Zaun hinweg zu streicheln.

Nach diesem Erlebnis entwickelte Linus komischerweise eine Leidenschaft für Pinguine und Tove machte den Vorschlag, er solle doch einfach einen Pinguin als Logo nehmen. Linus sprach die Idee des Pinguins nach langem Überlegen mit Henry Hall und Maddog ab und schließlich entschieden sie sich dafür, dass der Pinguin gut ist.

Als nächstes spornte Linus die Internetgemeinde an, ihm Bilder von Pinguinen zu schicken. Linus gab sich jedoch nicht mit einem x-beliebigen Pinguin ab, nein, sein Pinguin sollte glücklich aussehen, "so als hätte er eine Maß Bier genossen und den besten Sex seines Lebens gehabt". Er wählte die Version von Larry Ewing, einem Grafiker, der am Institute for Scientific Computing an der A&M University in Texas arbeitete, aus. Der Pinguin sollte unverwechselbar sein, was er mit Tux, so sein Name, auch geschafft hat.

Während normale Pinguine einen schwarzen Schnabel und schwarze Füße haben, sollte das Linux Maskottchen wegen der Einzigartigkeit einen orangen Schnabel und orangefarbene Füße haben, so dass es so aussieht, als sei die Mutter des Pinguins eine Ente.
"Als hätte Daisy Duck sich auf einer Antarktis-Kreuzfahrt vergessen und einen wilden One-Night-Stand mit einem einheimischen Federvieh gehabt".

Nähere Informationen in dem Buch:
Linus Torvalds und David Diamond
Just for fun.
Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte
ISBN: 3-423-36299-5



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