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Dokument Das CD-Brennprogramm k3b  Autor
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2 k3b installieren


2.1 Voraussetzungen

Für die Benutzung von k3b müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein:

  • vorhandene ATAPI-Laufwerke als SCSI-Laufwerke emulieren (ich denke, bei zwei ATAPI-Geräten ist es sicherer, beide mit der SCSI-Emulation einzubinden: das dürfte immer funktionieren)
  • Natürlich die Programme cdrecord/mkisofs, cdrdao und cdrparanoia
  • die Rechte an diesen Programmen sollten an die jeweiligen Benutzer richtig vergeben sein
  • die Links auf die Laufwerke müssen richtig gesetzt sein
  • QT Bibliothek, Version 3.0.3 oder höher (KDE 3)

k3b kann hier praktisch die ganze "fummelige" Arbeit abnehmen (mit dem Einrichtungsassistenten, s. u.), ich habe diese Schritte jedoch manuell ausgeführt. Im wesentlichen bin ich nach einer weiteren Seite, die auf de Pro-Linux.de zu finden ist, vorgegangen. Sie können aber auch unseren Text zur  SCSI-Emulation verwenden.

Optional braucht man für die Video-Funktionalitäten:

  • transcode
  • Ogg Vorbis Bibliothek

Da ich keine TV-Karte habe und allgemein an diesem Thema (noch) nicht so interessiert bin, werde ich mich auf das Brennen von Daten- und Audio-CDs beschränken.


2.2 Installation

Die Installation mit dem für SuSE 8 angepassten RPM-Paket ist ein "Kinderspiel". In der Konsole bzw. einem Terminal-Fenster (meine Vorgehensweise) läuft sie unter dem root-Account so ab:

root@linux ~# rpm -i [path/]k3b.rpm

Die Zeile ist tatsächlich so kurz, weil der Dateiname so kurz ist und ich im entsprechenden Verzeichnis war... Ich habe zusätzlich die Option v übergeben, die mögliche Fehlermeldungen anzeigt (v=verbose). Läuft alles wie geplant, wird zur Bestätigung "k3b-0.7-59" ausgegeben.

Die Installation mit dem gezippten tar-Archiv habe ich nicht ausprobiert, da es für k3b das rpm-Binary gibt. Grundsätzlich sollte aber die übliche Vorgehensweise funktionieren:

  • das tar.gz-file in ein Verzeichnis kopieren, wo es mit tar -xzvf k3b-0.7.tar.gz in ein Unterverzeichnis entpackt wird
  • cd in das angelegte Verzeichnis
  • ./configure aufrufen
  • make aufrufen
  • make install aufrufen (als root)


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