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1 Einleitung

Dieses Kapitel beschäftigt sich vorrangig mit Paketfiltern. Obwohl ein knapper Einstieg gegeben wird, ist es sinnvoll, wenn detaillierte Kenntnisse zum Thema Netzwerke (Topologien, Routing, QoS,  Nat, Ports) als auch Grundlagen des  Kernels vorhanden sind.


2 Grundlegende Begriffe

Um Doppelungen zu vermeiden, soll an dieser Stelle auf zwei wesentliche Selflinux Kapitel hingewiesen werden, welche die grundlegenden Begriffe erläutern:

 OSI-Referenzmodell

 TCP/IP (TCP/IP-Schichtenmodell, Adressierung, Protokolle TCP/UDP/ICMP/IP/ARP, Ports )


3 Grundlegendes zu Paketfiltern

Die Aufgaben und der Zweck eines Paketfilters wurden bereits im Kapitel  Überblick zur Sicherheit von Linux-Systemen gründlich vorgestellt. Ebenso wurde eindringlich davor gewarnt, einen Paketfilter als einzige Maßnahme zur Sicherung des heimischen Computers bzw. des kleinen Firmennetzwerks einzusetzen.

Was ist nun ein Paketfilter und wie arbeitet dieser?

Bei paketorientierten Netzwerkprotokollen (z.B. ip, tcp, udp) werden die Daten in Pakete verpackt und ein Header (Paketkopf) vorangestellt.

Paketfilter werten den Paketkopf (Header) aus und entscheiden anhand dessen über das weitere Schicksal des ganzen Paketes. Entweder wird das Paket verworfen (Drop), das bedeutet, es wird einfach gelöscht, oder es wird akzeptiert (ACCEPT), das heißt es passiert den Filter, oder es wird etwas Komplizierteres gemacht, auf das ich später eingehen werde.

Bei Linux ist ein Paketfilter im Kernel integriert (einkompiliert oder als eingebundenes Modul). Mit Hilfe eines Programms (z.B. ipchains für Kernel 2.2 oder iptables für Kernel 2.4/2.6) kann man mit dem Filter kommunizieren. Dies beinhaltet unter anderem das Aufstellen von Regeln, mit denen man definieren kann, welche Pakete den Filter unter welcher Voraussetzung passieren dürfen.



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