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1 Peer-to-Peer Filesharing bei Gnutella

Gnutella funktioniert wie ein eigenes, separates Netzwerk. Nur die Benutzer, die in diesem Netzwerk verbunden sind, können Dateien tauschen. Deshalb muss man sich ein Filesharingprogramm installieren.

Dieses Programm ist ein so genannter Filesharingclient, der normalerweise zuerst die freigegebenen Unterverzeichnisse durchsucht und eine Fileliste erstellt. Verbindet man sich mit dem Netzwerk, wird der so genannte Host-Cache Server abgefragt, der nicht mehr ist, als eine Sammlung gerade verbundener Rechner. Ist man mit einem dieser Rechner verbunden, steht einem das ganze Netzwerk zur Verfügung. Die Anzahl der Rechner, mit denen man fest verbunden ist, kann man einstellen. Man ist selbst auch als Teil des Netzwerkes als Verbindungspunkt nutzbar.

Stellt man nun eine Suchanfrage, wird diese an jeden Rechner, mit dem man verbunden ist, weitergeleitet. Jeder dieser Rechner gibt die Suchanfrage an die mit ihm verbundenen Rechner weiter und so fort. Um nicht endlos zu suchen gibt es die so genannte TTL (Time To Live), ein Zähler der bei jedem Verbindungsrechner um eins reduziert wird bis er auf Null steht. Ist Null erreicht, wird die Suchanfrage nicht mehr ausgeführt. Bei einer erfolgreichen Suche geht die Meldung den gleichen Weg zurück. Der eigentliche Austausch der Daten wird auf dem direkten Weg ausgeführt und erfolgt nicht über das Peer-2-Peer Netzwerk.



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