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Dokument Die Geschichte von GNOME  Autor
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1 Der Start vom heutigen GNOME-Projekt


Das GNOME-Logo
Das GNOME-Logo

Bevor das GNOME Projekt, wie wir es heute kennen, im August 1997 in einer Newsgroup (comp.os.linux.announce) von Miguel de Icaza und Federico Mena gestartet wurde, gab es bereits zwei andere Projekte, das libapp-projekt und das Old-GNOME Projekt. Das Ziel von libapp war es, Programmierern eine standardisierte Methode zum Speichern, Benutzen und Abfragen verschiedener Informationen über das System und die Vorlieben des Benutzers zur Verfügung zu stellen; jeder konnte diese Bibliothek verwenden. Old-GNOME dagegen versuchte, ein Standardmodell für Softwarekomponenten unter UNIX zu schaffen, mit dem Programme als Komponenten in anderen Programmen verwendet werden konnten.

Als das KDE-Projekt (siehe  "Die Geschichte von KDE") sich als ein ernsthafter und erfolgreicher Versuch herausstellte, waren einige Leute mit der Lizenz unzufrieden und Kritiker meinten das es besser wäre ein eigenes Projekt zu starten. Dies führete zu dem Versuch, mit dem GNOME Projekt eine weitere freie Desktop-Umgebung zu schaffen, die auf den alten Ideen aus Old-GNOME und libapp basierte.

Eines der weitern Ziele des GNOME-Projekts war es, sicherzustellen, dass die Basisbibliothek von jeder, unter UNIX verfügbaren, Programmiersprache verwendet werden konnte. Jeder Programmierer sollte, unabhängig von der von ihm verwendeten Programmiersprache, Zugriff auf diese Technologien haben.

Die Mitglieder des alten GNOME-Teams verfügten über Kenntnisse aus verschiedenen Bereichen der freien Software, der Grafik und dem Design von Programmiersprachen. Das ursprüngliche Team bestand aus den Programmierern, die an GIMP (GNU Image Manipulator Program) arbeiteten, Spencer Kimball und Peter Mattis. Der Gründer des GNU Projekts, Richard Stallmann, gehörte ebenfalls dazu, genauso wie Mark Ewing und Eric Troan von Red Hat Software. Außerdem kamen wichtige Beiträge von Teilnehmern der Mailing-Listen zu freier Software und GUILE. Es ist ein Akronym und steht für GNU Unique Intelligent Language for Extensions. Mit Hilfe dieser Programmiersprache kann man andere Programme mit Skript-Fähigkeit erweitern. GUILE war eine der ersten Skriptsprachen, die mit GNOME verwendet werden konnte.)



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