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36 Wachstum

Wichtig ist vor allem, Störungen schnell zu erkennen und so beseitigen zu können. Auch die Auslastung in Spitzenzeiten ist zu überwachen. Wird diese zu hoch, kann man über eine Delegation von Teilen der Domain nachdenken, oder weitere Secondaries einsetzen. Sind cachende Server überlastet, so ist es aufwendiger, neue einzusetzen, da diese ja bei den Clienten konfiguriert werden müssen. Eventuell ist aber die Hardware ausreichend erweiterbar (vielleicht hilft auch erstmal ein Hauptspeicherausbau).

Um einen reibungslosen Betrieb zu erhalten, ist es wichtig, den Überblick zu haben. Deshalb sollte man sich die Zeit nehmen, Adresspläne zu pflegen, Topologiediagramme aktuell zu halten und Änderungen mit anderen Beteiligten zu synchronisieren und abzusprechen. Normalerweise sollte ein DNS-Admin wissen, wer für eine bestimmte Maschine verantwortlich ist, und der weiß, wo sie physikalisch steht. Im Idealfall erfährt der DNS-Admin auch, wenn Maschinen aus dem Betrieb genommen werden. Leider werden dessen IP-Adressen teilweise einfach stillschweigend für neue Maschinen verwendet. Erstmal kein Problem. Aber in drei Jahren vielleicht...


37 Keep it running

Dieser goldene Satz gilt natürlich auch für den DNS-Administrator. Läuft BIND einmal, so muß mit nur wenig Wartungsaufwand gerechnet werden. Hin und wieder sollte man die Root-Server Einträge erneuern, da sich deren IP-Adressen mit der Zeit ändern können. Sicherheitshinweise sollten verfolgt werden, und so ist evtl. die Software zu updaten. Routineprüfungen schaden selbstverständlich nicht, insbesondere ein Beobachten der Logfiles (dazu verwendet man am besten ein Tool, wie logsurfer oder logmail).



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