» SelfLinux » Systemverwaltung » Backups » Abschnitt 1 SelfLinux-0.12.3
zurück Startseite Kapitelanfang Inhaltsverzeichnis PDF-Download (38 KB) GFDL weiter

SelfLinux-Logo
Dokument Backups  Autor
 Formatierung
 GFDL
 

1 Begriffe


1.1 Backup

Mit Backup wird die Datensicherung bezeichnet. Der Sinn dieser Sicherung ist es, in möglichst kurzer Zeit wieder über all seine Daten zu verfügen, sollten diese durch einen äusseren Einfluss, einen Bedienungs- oder Programmfehler zerstört worden sein.
Man muss sich schon vorher Gedanken über die Datensicherung machen, denn wenn man das Backup brauchen könnte, ist es bekanntlich zu spät für eine Sicherung.


1.2 Vollständiges Backup

Bei einem vollständigen Backup werden alle zu sichernden Daten auf einmal gesichert. Der Vorteil liegt darin, das all diese Daten in einem Durchgang zurückgespielt werden können, sollte dies notwendig werden.
Bei den heutigen Standardinstallationen der Distributionen wird man aber das Problem haben, sein ganzes System auf ein Medium zu schreiben. Einen Streamer haben die wenigsten Heimanwender und auf eine CD oder DVD passt ein komplettes System selten.

Zudem dauert ein vollständiges Backup ziemlich lange. Da man meist ungeduldig ist, kommt die lange Dauer des Backups als Ausrede gerade recht. Wieso sollte man auch täglich unzählige Dateien speichern, die man schon seit Wochen nicht mehr angefasst hat?


1.3 Differentielles Backup

Bei einem differentiellen Backup werden nur die seit dem letzten vollständigen Backup geänderten Dateien gesichert. Dies spart sowohl Zeit als auch Speicherplatz.

Bei einer Wiederherstellung der Daten muss man aber mit mehreren Medien arbeiten. Einerseits das vollständige Backup einspielen und danach noch das differentielle Backup.


1.4 Inkrementelles Backup

Beim inkrementellen Backup werden nur die Dateien gespeichert, die sich seit dem letzten Backup, geändert haben. Daher eignet sich das inkrementelle Backup besonders für die tägliche Sicherung.


1.5 Backup-Medien

Als Backup-Medium kann man alles verwenden, auf das man Daten speichern kann. Dies reicht von der Floppy-Diskette über Zips, CDs, DVD, Magnetbänder bis hin zu Festplatten. Schafft man sich ein neues Backup System an, sollte man sich vorher Gedanken über die notwendige Kapazität machen. Dadurch erspart man sich einen Fehlkauf und hat auch beim Betrieb weniger Ärger. Jedes mal für ein paar Dateien extra noch ein weiteres Medium anfangen nervt einen sehr bald.



zurück Seitenanfang Startseite Kapitelanfang Inhaltsverzeichnis PDF-Download (38 KB) GFDL weiter