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1 Warum rp-pppoe?

Der Roaring-Penguin Treiber ist eine sogenannte Userspace-Lösung, ist also ein eigenständiges Programm und nicht Teil des Kernels. Das hat den Nachteil, dass der rp-pppoe mehr CPU-Zeit benötigt als die Kernel Lösungen, dafür aber größtenteils Kernel unabhängig ist und schon längere Zeit als stabil eingestuft wird.


2 Die Voraussetzungen für den rp-pppoe

  • Ein Linuxsystem mit einem Kernel >=2.0
  • Kernelunterstützung für "packet sockets". (Das ist bei den meisten Standard Kerneln der Fall)
  • ppp daemon, Version 2.3.7 oder besser. Wenn dial-on-demand (Einwählen wenn gebraucht) benutzt wird, Version 2.3.10 oder besser. Für Kernel der 2.4 Serie muss der pppd 2.4 installiert werden.
  • Eine funktionierende Ethernet-Netzwerkkarte
  • Ein ADSL Modem
  • ADSL Provider

3 Installation der Netzwerkkarte

Um die in Deutschland üblichen DSL Anschlüsse nutzen zu können, braucht man eine funktionierende Netzwerkkarte (von internen Modems abgesehen). Das kann auch eine alte 10BaseT (RJ45-Anschluss) Karte sein, solange Linux Treiber für sie verfügbar sind. Um die Karte zu installieren, müssen die entsprechenden Module geladen werden. Mithilfe von modconf kann der Treiber über eine Oberfläche bequem installiert werden. Sollte dieses Programm nicht zur Verfügung stehen, kann man insmod benutzen:

root@linux ~# insmod <modulname>

Man sollte noch einen Blick in die Datei /etc/modules werfen. Dort sollte nun ein Eintrag mit dem Kernel-Modul vorhanden sein, damit es bei jedem Start des Systems automatisch geladen wird.

Um die Einrichtung abzuschließen, muss noch eine eventuell vorhandene default Route gelöscht werden:

root@linux ~# route del default


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